„Wo geht’s nach Panama?“ – Unkomplizierte Hilfe für die Gäste des Musik-Festivals

Kooperation mit Konzert- und Festivalveranstalter FKP Scorpio

Um den Besucherinnen und Besuchern der 16. Bedburger MusikMeile am 3. September möglichst einfach und unkompliziert Hilfe anzubieten, beteiligt sich das Musik-Festival in diesem Jahr an dem Projekt „Wo geht’s nach Panama?“. Mit dieser Frage erhalten Gäste auf dem Festival-Gelände sofort Hilfe, wenn diese sich unwohl oder bedrängt fühlen.

Damit möchten wir die Möglichkeit bieten, offen nach Hilfe fragen zu können, ohne sich erklären zu müssen. Mit der Frage „Wo geht’s nach „Panama?“ (das Codewort Panama ist entscheidend) sind die Veranstalter, die Sicherheits- und Hilfskräfte und die beteiligten Gastronomen vertraut. Diese werden den Beteiligten bzw. die Beteiligte direkt und – ganz wichtig – ohne Nachfragen zu stellen – an einen ruhigen Rückzugsort bringen und erst dann fragen, welche Hilfe gebraucht wird und diese erbringen.

Die Helferinnen und Helfer tragen auf der MusikMeile, zu der in den letzten Jahren bis zu 30.000 Besucherinnen und Besucher kamen, einen Button mit dem Hinweis. Wer sich an diese Personen wendet und nach Panama fragt, wird umgehend in eine geschützte Umgebung begleitet und bekommt dort die Hilfe, die benötigt wird.

Das Konzept soll eine Großveranstaltung für die Gäste noch sicherer machen und für einfache Hilfe ohne Hemmschwellen sorgen. Ein weiterer Grund für ein solches Angebot ist, dass gerade junge Menschen sich bei einer großen Menschenmenge unerwartet unbehaglich fühlen können, weil sie reizüberflutet sind oder sich ggfs. beobachtet und unwohl fühlen. Fremde Menschen um Hilfe zu bitten, erfordert oft Mut. Panama ist neutral und kommt vielen somit leichter über die Lippen.

Auf dem Gelände der MusikMeile wird mit entsprechenden Plakaten zusätzlich auf dieses Projekt hingewiesen. Das Projekt „Wo geht’s nach Panama?“ wurde 2017 vom Konzert- und Festivalveranstalter FPK Scorpio ins Leben gerufen und zunächst beim Hurricane und Southside Festival angeboten. Inzwischen ist es auch von anderen Festivals, Stadtfesten, Großveranstaltungen und sogar dem BVB als ersten Fußballverein in der Bundesliga übernommen worden.

Foto: Keira Burton

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