St. Sebastianus Schützenbruderschaft Königshoven 1496 e.V feiert doch Schützenfest?

Der Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Königshoven 1496 e.V verzichtet aus Traditionsbewusstsein nicht auf die Kranzniederlegung zum Gedenken an die Verstorbenen

Der Verein schrieb in einem Statement vom 28. Juni „Trotz Corona haben wir heute die Tradition der Kranzniederlegung zum Gedenken an die Verstorbenen aufrechterhalten und feiern morgen unseren Patronats Tag.
Anlässlich unseres morgigen Patronats Tages Peter und Paul halten wir um 11 Uhr auch die Tradition des Prozession aufrecht, natürlich unter den vorgeschriebenen Corona-Sicherheitsauflagen.“

Natürlich fand und findet aufgrund der Corona-Schutzverordnung, kein Schützenfest in Königshoven statt. Trotzdem, auch als Zeichen hat die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Königshoven 1496 e.V den Gefallenen der Weltkriege gedacht.

An der Zeremonie hat auch der Bürgermeister Sascha Solbach teilgenommen, er schrieb hierzu „Es war ein merkwürdiger Moment, der für mich sehr emotional war – auch weil die Bruderschaft stark von COVID-19 betroffen war und irgendwie auch ist. Daher war es ein sehr ruhiges Fest.“

Die Kranzniederlegung sowie auch der traditionelle Zapfenstreich wurden von der Bruderschaft live bei Facebook übertragen, dies sorgte bei einigen zu Wehmut, Freude aber auch Wut.

Wut geladen ließen sich auch viele in den Kommentaren zu den Live-Videos aus.
Es hagelte neben „Daumen nach unten Emojis“, „Grimmige Emojis“ auch Kommentare wie „Ihr solltet euch schämen“, „Das geht gar nicht“.
In der Summe überwiegen aber positive Kommentare, wo sich Bürger und ehemalige Bürger bei der Bruderschaft über die Aktion bedanken.

Die Bruderschaft sowie alle Beteiligten aus den Vereinen haben versucht die Abstände bestmöglich einzuhalten.

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