Angela Merkel an alle Bürgerinnen und Bürger

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgenommen bei der Aufzeichnung einer Fernsehansprache im Bundeskanzleramt zum Verlauf der Corona-Pandemie. Foto: Steffen Kugler/Bundesregierung /dpa

Angela Merkel bittet alle Bürgerinnen und Bürger zu Solidarität und Disziplin im Kampf gegen das Coronavirus

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Wir haben für Sie die wichtigsten Fragen zum Coronavirus zusammengefasst:

Welche Krankheitszeichen werden durch das neuartige Coronavirus ausgelöst?
Als häufigste Krankheitszeichen werden Fieber und Husten berichtet. Die Krankheitsverläufe sind jedoch unspezifisch, vielfältig und variieren stark. Daher lassen sich keine allgemeingültigen Aussagen zum „typischen“ Krankheitsverlauf machen.

Eine Infektion kann ohne Krankheitszeichen ablaufen, es sind aber auch Krankheitsverläufe mit schweren Lungenentzündungen mit Lungenversagen und Tod möglich. Am häufigsten sind jedoch milde Krankheitsverläufe. Dies geht aus den in China erfassten Fällen hervor.

Wie lange dauert es, bis die Erkrankung nach Ansteckung ausbricht?
Derzeit wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung 1 bis 14 Tage dauern kann, bis Krankheitszeichen auftreten. Im Durchschnitt beträgt diese sogenannte Inkubationszeit 5 bis 6 Tage.

Was kann die Bevölkerung tun, um der Verbreitung des Virus bestmöglich entgegenzuwirken?
Bürgerinnen und Bürger können dazu beitragen, die Verbreitung des Virus einzudämmen, indem sie folgende Empfehlungen berücksichtigen:

– Beachten Sie die Vorgaben und Empfehlungen der zuständigen Behörden.
– Verbreiten Sie keine zweifelhaften Social-Media-Informationen.
– Praktizieren Sie eine gute Händehygiene und halten Sie sich an die Husten- und Niesregeln.
– erzichten Sie auf das Händeschütteln.
– Fassen Sie sich möglichst wenig ins Gesicht, um etwaige Krankheitserreger nicht über die Schleimhäute von Augen, Nase oder Mund aufzunehmen.
– Halten Sie Abstand von Menschen, die sichtbar an einer Atemwegserkrankung leiden.

Generell gilt: Bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause, wenn Sie Atemwegssymptome, d.h. Krankheitszeichen im Bereich der Atemwege, bei sich bemerken.

Was ist über COVID-19 bei Kindern und Schwangeren bekannt?
Bisherigen Daten zufolge sind die Krankheitszeichen bei Kindern deutlich geringer ausgeprägt als bei Erwachsenen. Es liegen keine Daten vor, welchen Beitrag Kinder und Jugendliche tatsächlich an der Übertragung in der Bevölkerung haben. Aufgrund der hohen Ansteckungsfähigkeit des Virus und dem engen Kontakt zwischen Kindern und Jugendlichen untereinander, erscheint es jedoch plausibel, dass Übertragungen stattfinden.

Schwangere scheinen der WHO und deren Daten aus China zufolge kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu haben. Es gibt bislang keine Hinweise darauf, dass COVID-19 auf das Kind im Mutterleib übertragbar ist. Eine Übertragung auf das neugeborene Kind ist über den engen Kontakt und eine Tröpfcheninfektion möglich. Bisher gibt es jedoch keine Nachweise des neuartigen Coronavirus in der Muttermilch. Es liegen derzeit aber noch keine ausreichenden Daten vor, um diese und andere Fragen zu COVID-19 in der Schwangerschaft sicher zu beantworten.

Wo finde ich weitere Informationen?
Weitere Informationen zum Coronavirus sind auf den Internetseiten des Robert Koch-Instituts zu finden.
Aktuelle Einschätzungen zur Sicherheit von Reisenden in betroffene Regionen gibt das Auswärtige Amt.
Darüber hinaus finden Sie aktuelle Einschätzungen der Lage auf den Seiten der Weltgesundheitsorganisation.
Hotlines für Bürger bieten unter anderem das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), die unabhängige Patientenberatung Deutschland, sowie einige Bundesländer und Krankenkassen an.

Weitere Infos auch auf  https://www.infektionsschutz.de/

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