1 Milliarden für die Landwirtschaft, nein danke

1 Milliarden für die Landwirtschaft, nein danke
Die Landwirte der Region sagen NEIN, nicht mit uns! – WIR LASSEN UNS NICHT KAUFEN.

Die verschärfte Düngeverordnung und das anstehende Insektenschutzprogramm sind nur einige Punkte, die Bauern besonders in unserer Region belasten. Die Regierung will den konventionell wirtschaftenden Landwirten nun helfen, umweltgerechter zu wirtschaften, doch wie soll das aussehen?

Florian Lemm von Kartoffel und Gemüse Lemm dazu:
„Seit Monaten gehen wir auf die Straße, kämpfen um gemeinsame Lösungen für Probleme, die sowohl von der Landwirtschaft als auch der Politik verursacht wurden. Kämpfen darum, Verständnis und Wertschätzung der Verbraucher für unsere Arbeit zu bekommen und dann sowas.
Wer zahlt die eine Milliarden Euro denn? Der Steuerzahler! Und wofür? Wir Landwirte haben nirgends Geld vom Staat gefordert … wir wollen eine faire Bezahlung für unsere Produkte und Wertschätzung für unsere Arbeit.“

Weiter berichtet Florian Lemm, dass die Landwirte sich jederzeit für Gespräche mit den Bürgern bereiterklären, jeder, der sich ohne öffentliche Medien aufklären möchte, sei herzlich willkommen.

Im Raum stehen nun die eine Milliarden Euro, dessen Verwendungszweck noch völlig unbekannt ist, parallel fördert die Bundesregierung Tierhaltung für den Export von Milch und Fleischprodukten. Die Bauern fühlen sich heute mehr den je von der Politik „verarscht“ und nicht für voll genommen, sowie bangen sie noch weiter um ihre Anerkennung in der Bürgerschaft.

Florian Lemm weiter:
„Nicht mit uns! WIR LASSEN UNS NICHT KAUFEN!“

Landwirte aus den Bedburger und Elsdorfer Stadtgebieten, mit vereinzelter Unterstützung aus dem Randgebiet Kreis-Neuss haben sich deswegen, innerhalb von zwei Stunden zu einem spontanen Flashmob organisiert, um deutlich zu machen, dass man Landwirte eben nicht einfach mit Geld ruhigstellen kann. Dieser Gedanke aus Berlin ist gewaltig in die falsche Richtung gegangen.

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